Augsburg im Überblick
Augsburg wurde 15 v. Chr. von dem römischen Kaiser Augustus gegründet und war immer ein Schnittpunkt wichtigster Verkehrsverbindungen des Kontinents.
Dieser bevorzugten Lage verdankte die Stadt auch im Mittelalter ihre große Bedeutung.
Im 13. Jahrhundert erreichten die Bürger der alten Bischofsstadt die Reichsunmittelbarkeit. Die geldmächtigen Fugger und die seefahrenden Welser erhoben Augsburg zur Weltstadt, zur Stadt der Kaiser und Reichstage, zum Schaffensort berühmter Maler, Bildhauer und Musiker.
In 2000 Jahren prägte sich ein Städtebild, an dem alle großen Stilepochen ihren Anteil haben. Großzügige Straßenräume, Monumentalbrunnen und repräsentative öffentliche Bauten vergegenwärtigen das weltweite Denken und Planen der Bürger dieser Stadt.
Zu einem kulturellen Höhepunkt wurde die Renaissance. Augsburg war damals ein Zentrum der Architektur, Musik und Malerei. Das Rokoko nannte man "Augsburger Geschmack". Holbeins und Mozarts Vorfahren lebten jahrhundertelang in der Stadt und in der dörferreichen Umgebung. Konzerte in prächtigen Sälen, Opern unter freiem Himmel am Roten Tor, Kunstausstellungen, Museen und Kirchen sind heute ebenso Ziel der Touristen aus aller Welt wie die Fuggerei, das Mozart- und das Brecht-Haus.
Die drittgrößte Stadt Bayerns ist Universitätsstadt, Sitz der Regierung von Schwaben und ein bedeutender Wirtschaftsstandort mit international angesehenen Firmen, die modernste Computertechnik und Elektronik anbieten. Die Stadt führt seit 1237 in ihrem Wappen den Stadtpyr. Er erinnert an die zahlreichen steinernen Zirbelnüsse (Pinienzapfen) aus der glanzvollen Periode Augsburgs als römische Provinzhauptstadt. |